UTM-Builder
Erstellen Sie Kampagnen-Tracking-URLs mit UTM-Parametern. Google-Analytics-kompatibel — kopieren Sie Ihren markierten Link mit einem Klick.
Dieser kostenlose UTM-Builder erstellt Kampagnen-Tracking-URLs in Ihrem Browser. Fügen Sie utm_source, utm_medium, utm_campaign und weitere Parameter zu jedem Link hinzu, um in Google Analytics genau zu sehen, woher Ihre Besucher kommen. Nutzen Sie ihn als UTM-Link-Generator und Kampagnen-URL-Builder — mit automatischer Umwandlung von Leerzeichen in Unterstriche und Kopieren mit einem Klick.
Was ist UTM?
UTM steht für „Urchin Tracking Module" und bezeichnet kleine Tags, die an das Ende einer URL angehängt werden. Diese Parameter teilen Analyse-Werkzeugen wie Google Analytics mit, über welche Quelle, welches Medium und welche Kampagne ein Besucher auf Ihre Seite gelangt ist. Eine markierte URL sieht zum Beispiel so aus: ihre-seite.de/angebot?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=fruehjahr. Die Parameter sind für den Besucher unsichtbar relevant und verändern den Seiteninhalt nicht.
Die fünf UTM-Parameter
- utm_source (erforderlich): die Quelle des Traffics, z. B. google, newsletter, facebook.
- utm_medium: die Art des Kanals, z. B. cpc, email, social, organic.
- utm_campaign: der Name der Kampagne, z. B. fruehjahrsaktion, black_friday.
- utm_content: zur Unterscheidung mehrerer Anzeigen oder Links derselben Kampagne, z. B. banner_a, textlink.
- utm_term: das beworbene Keyword, vor allem bei bezahlter Suche.
Nur utm_source ist zwingend erforderlich; die anderen sind optional, aber für aussagekräftige Berichte sehr nützlich.
utm_source vs. utm_medium
Diese beiden werden am häufigsten verwechselt. utm_source beantwortet die Frage „WOHER kommt der Besucher?" — also die konkrete Plattform (google, facebook, newsletter). utm_medium beantwortet „ÜBER WELCHE ART von Kanal?" — also die übergeordnete Kategorie (cpc, email, social). Beispiel: Ein Besucher aus einer bezahlten Google-Anzeige hat utm_source=google und utm_medium=cpc. Eine konsequente Trennung der beiden hält Ihre Berichte sauber und vergleichbar.
UTM-Parameter und der GA4-Vergleich
In Google Analytics 4 (GA4) finden Sie Ihre Tracking-Daten unter „Akquisition" in den Berichten zu Traffic-Quelle und Kampagne. GA4 ordnet jeden Besuch anhand dieser Werte einer Quelle/Medium-Kombination zu. Wichtig: GA4 unterscheidet weiterhin zwischen Groß- und Kleinschreibung, daher sollten Sie sich auf eine Schreibweise festlegen — am besten durchgehend Kleinbuchstaben. Auch andere Plattformen wie Matomo, Piwik PRO oder Adobe Analytics lesen dieselben UTM-Parameter, sodass Ihre markierten Links überall funktionieren.
Best Practices für die UTM-Markierung
- Immer Kleinbuchstaben: Google und google gelten als zwei Quellen. Bleiben Sie konsequent klein.
- Unterstriche statt Leerzeichen: Leerzeichen werden zu %20 kodiert und sehen unschön aus. Dieser Builder wandelt sie automatisch in Unterstriche um.
- Einheitliche Namenskonvention: legen Sie ein festes Schema fest (z. B. immer cpc für bezahlte Klicks) und dokumentieren Sie es im Team.
- Nur externe Links markieren: setzen Sie keine UTM-Parameter auf interne Links Ihrer eigenen Seite, da dies Sitzungen aufspaltet.
- Kurz und sprechend halten: Werte sollten lesbar bleiben, damit Berichte ohne Nachschlagen verständlich sind.
Häufige Fehler bei der UTM-Markierung
- Gemischte Schreibweise: mal Google, mal google führt zu doppelten Einträgen in den Berichten. Bleiben Sie durchgehend bei Kleinbuchstaben.
- Leerzeichen im Wert: ein Wert wie summer sale wird unsauber kodiert. Nutzen Sie summer_sale; dieser Builder ersetzt Leerzeichen automatisch durch Unterstriche.
- Interne Links markiert: Tags auf den eigenen Seitenlinks zerschneiden die Sitzung eines Besuchers in zwei Teile und verfälschen die Daten.
- Inkonsistente Kanalnamen: einmal email, einmal e-mail, einmal newsletter — legen Sie pro Kanal genau einen Wert fest.
- Zu lange oder kryptische Werte: Codes wie cmp_2024_q3_v2 sind schwer lesbar. Wählen Sie sprechende, aber kurze Bezeichnungen.
UTM-Links in E-Mail, Social Media und Anzeigen
Markierte Links sind überall dort sinnvoll, wo Sie den Erfolg einer Maßnahme messen möchten. In einem Newsletter setzen Sie typischerweise utm_medium=email und utm_campaign mit dem Versanddatum oder Thema. In sozialen Medien nutzen Sie utm_medium=social und als Quelle die jeweilige Plattform (instagram, facebook, linkedin). Bei bezahlten Anzeigen kombinieren Sie utm_medium=cpc mit utm_term für das Keyword und utm_content, um mehrere Anzeigenvarianten zu unterscheiden. So sehen Sie nicht nur, welcher Kanal funktioniert, sondern auch welche konkrete Anzeige oder welcher Beitrag die meisten Besucher bringt.
So nutzen Sie diesen UTM-Parameter-Generator
Geben Sie zuerst die Ziel-URL ein (die Seite, auf die der Link führt). Tragen Sie dann die utm_source ein — das ist das einzige Pflichtfeld. Füllen Sie optional Medium, Kampagne, Inhalt und Begriff aus; für gängige Werte stehen Schnellauswahl-Schaltflächen bereit. Klicken Sie auf „UTM-URL erstellen", und der fertige, markierte Link erscheint sofort. Mit „Kopieren" übernehmen Sie ihn in die Zwischenablage und fügen ihn in Ihre Anzeige, E-Mail oder Ihren Social-Media-Beitrag ein. Alles läuft in Ihrem Browser; es werden keine Daten an einen Server gesendet.
Eine Kampagne mit UTM-Links verfolgen
Erstellen Sie für jede Kombination aus Kampagne, Kanal und Creative eine eigene UTM-markierte URL. So sehen Sie später in Google Analytics genau, welche Quelle die meisten Besucher und Conversions bringt. Ein praktischer Ablauf:
- Definieren Sie eine Namenskonvention (Kleinschreibung, Unterstriche) und halten Sie sich daran.
- Erzeugen Sie mit diesem Builder für jeden Kanal einen eigenen Link.
- Verwenden Sie die Links in Anzeigen, E-Mails und Beiträgen.
- Prüfen Sie im Bericht „Akquisition / Kampagnen", welche Links am besten funktionieren.
- Optimieren Sie Ihr Budget hin zu den Quellen mit der besten Leistung.
Antworten zu UTM-Parametern, dem Unterschied zwischen source und medium und zur Kampagnenverfolgung finden Sie im FAQ-Bereich unten.
Häufig gestellte Fragen zum UTM-Builder
UTM-Parameter (Urchin Tracking Module) sind Tags, die an eine URL angehängt werden und Analyse-Plattformen die Quelle, das Medium und die Kampagne des eingehenden Traffics mitteilen. Google Analytics und ähnliche Werkzeuge lesen die UTM-Werte, um Kampagnenberichte zu erstellen. Sie beeinflussen den Besucher in keiner Weise.
utm_source (erforderlich) — die Plattform/Seite; utm_medium — der Kanal (cpc, email, social); utm_campaign — der Kampagnenname; utm_content — zur Unterscheidung von Anzeigen/Links; utm_term — bezahlte Keywords. Nur utm_source ist zwingend erforderlich.
utm_source gibt an, WOHER der Traffic kommt (z. B. google, facebook, newsletter). utm_medium gibt die ART des Kanals an (z. B. cpc, email, social, organic). Source ist die konkrete Plattform; Medium ist die übergeordnete Kategorie.
Ja. In Google Analytics werden Google und google als zwei verschiedene Quellen behandelt, was Ihre Berichte zersplittert. Verwenden Sie immer einheitliche Kleinschreibung. Dieses Werkzeug wandelt Leerzeichen zudem automatisch in Unterstriche um.
Für externe Kampagnenlinks sind UTM-Parameter unbedenklich. Vermeiden Sie sie bei internen Links, da sie Analyse-Sitzungen aufspalten und Duplicate-URL-Probleme verursachen können. Für internes Tracking verwenden Sie stattdessen andere Methoden.
Erstellen Sie für jede Kampagne, jeden Kanal und jedes Creative eine eindeutige, UTM-markierte URL. Verwenden Sie jedes Mal dieselbe Namenskonvention (Kleinschreibung, Unterstriche). Sehen Sie sich dann in Google Analytics den Bericht Akquisition / Kampagnen an, um Traffic und Conversions je Quelle zu sehen.
Nicht die gesuchte Antwort gefunden?
Entdecken Sie all unsere Tools und erhalten Sie die schnellste Antwort auf Ihre Frage.