Notenrechner

Gewichtete Endnote berechnen oder herausfinden, welche Note Sie in der Endprüfung für Ihr persönliches Ziel brauchen.

* Die Gewichtung muss mit Ihrem Modulhandbuch übereinstimmen. Der Rechner ordnet die Zahl nicht automatisch einer Hochschulnote zu.

Eine Endnote ist nur mit der richtigen Gewichtung aussagekräftig

Eine 2,0 in der Zwischenprüfung und eine 3,0 in der Endprüfung ergeben nicht automatisch 2,5. Zählt die erste Leistung zu 30 Prozent und die zweite zu 70 Prozent, liegt die gewichtete Note bei 2,70. Wählen Sie eine der drei angebotenen Verteilungen nur dann, wenn sie mit Ihrem Modulhandbuch übereinstimmt. Bei einer anderen Aufteilung oder mehr als zwei Prüfungsleistungen reicht dieses Formular nicht aus.

Die Formel lautet: gewichtete Note = Zwischenprüfung × Gewicht + Endprüfung × Gewicht. Die Prozentsätze werden dabei als Dezimalzahlen eingesetzt. Bei 40 zu 60 und den Noten 2,3 sowie 1,7 ergibt sich 2,3 × 0,40 + 1,7 × 0,60 = 1,94. Ob die Hochschule daraus 1,9, 2,0 oder eine andere ausgewiesene Modulnote macht, hängt von Rundung und Prüfungsordnung ab.

Damit unterscheidet sich diese Berechnung auch vom Notendurchschnitt über mehrere Module. Dort werden die fertigen Modulnoten meist mit ECTS oder Leistungspunkten gewichtet. Hier geht es nur um die Bestandteile eines einzelnen Moduls.

Besteht das Modul aus Hausarbeit, Labor und zwei Klausuren, müssen diese Anteile zuerst nach der tatsächlichen Modulformel zusammengeführt werden. Eine pauschale Zweiteilung würde den Einfluss einzelner Leistungen sonst falsch darstellen.

Die nötige Endnote lässt sich rückwärts berechnen

Im zweiten Modus geben Sie Ihre Zwischennote, die Gewichtung und eine gewünschte Gesamtnote ein. Der Rechner löst dieselbe Formel nach der Endprüfung auf. Bei einer Zwischennote von 3,0, einem Anteil von 40 Prozent und dem Ziel 2,5 ist bei zwei Dezimalstellen höchstens 2,16 in der zu 60 Prozent gewichteten Endprüfung nötig. Da im deutschen System die kleinere Zahl besser ist, bedeutet „höchstens“ hier 2,16 oder besser.

Diese Zahl ist ein rechnerischer Grenzwert, keine Garantie für das Bestehen. Manche Module verlangen zusätzlich, dass die Endprüfung für sich bestanden wird. Wenn die Zielnote rechnerisch eine 4,4 zulässt, die Prüfungsordnung aber höchstens 4,0 fordert, gilt die strengere Grenze von 4,0. Vergleichen Sie beide Werte selbst, bevor Sie das Ergebnis einordnen.

Warum der Rechner keine feste Notenstufe vergibt

Hochschulen verwenden unterschiedliche Skalen, Rundungsregeln und Prüfungsformen. In einzelnen Kursen zählen Projekte, Übungen oder Labore zusätzlich; andere Module werden relativ zur Gruppe bewertet. Eine automatisch vergebene Stufe wie „gut“ oder „bestanden“ könnte daher falsch sein. Nutzen Sie die gewichtete Zahl für Ihre Planung und vergleichen Sie sie anschließend mit dem Modulhandbuch oder der Prüfungsordnung.

Bei einer relativen Benotung ist selbst eine korrekte gewichtete Note noch keine endgültige Kursnote. Die Umrechnung kann erst erfolgen, wenn die Ergebnisse der Gruppe feststehen. Der Rechner trennt deshalb bewusst die sichere Mathematik von der späteren Bewertung durch die Hochschule.

Häufig gestellte Fragen zum Notenrechner

Multiplizieren Sie jede Teilnote mit ihrem prozentualen Gewicht und addieren Sie die Beiträge. Bei 40 Prozent Zwischenprüfung und 60 Prozent Endprüfung lautet die Rechnung: Zwischenprüfung mal 0,40 plus Endprüfung mal 0,60.

Der Rechner stellt die gewichtete Formel nach der Endnote um. Sie geben Zwischennote, Gewichtung und Zielnote ein. Im deutschen System bedeutet das Ergebnis: Diese Note oder eine bessere, also niedrigere Zahl, ist nötig.

Nein. 4,0 ist an vielen deutschen Hochschulen die letzte bestandene Note, doch Prüfungsordnungen können Mindestleistungen, einzelne Prüfungshürden oder abweichende Skalen festlegen. Vergleichen Sie das Rechenergebnis deshalb mit Ihrem Modulhandbuch.

Nein. Eine relative Benotung hängt von der Verteilung der Ergebnisse im Kurs ab. Der Rechner liefert die gewichtete Zahl aus Ihren Eingaben, aber keine spätere Notenumrechnung durch Hochschule oder Lehrstuhl.

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