DNS-Lookup
Schlagen Sie die DNS-Einträge jeder Domain nach. Sehen Sie A-, AAAA-, MX-, NS-, TXT-, CNAME- und SOA-Einträge sofort.
Dieser kostenlose DNS-Lookup prüft die DNS-Einträge jeder Domain in Sekunden. Geben Sie einen Domainnamen ein und sehen Sie A-, AAAA-, MX-, NS-, TXT-, CNAME- und SOA-Einträge auf einen Blick. Als DNS-Checker und DNS-Abfrage-Werkzeug zeigt es Eintragstyp und TTL-Wert — ideal, um die Konfiguration einer Domain zu prüfen oder Probleme aufzuspüren.
Was ist DNS? Was bedeutet DNS?
DNS (Domain Name System) ist das „Telefonbuch" des Internets. Es übersetzt menschenlesbare Domainnamen wie google.com in IP-Adressen, die Computer verstehen, etwa 142.250.185.78. Ohne DNS müssten Sie sich für jede Website eine Zahlenfolge merken. Wenn Sie eine Adresse aufrufen, sendet Ihr Browser eine Abfrage an einen DNS-Server, der die passende IP-Adresse zurückgibt — und das alles in Millisekunden.
DNS-Einträge nachschlagen: Eintragstypen und der DNS-Checker
Jede Domain hat verschiedene Einträge mit unterschiedlichen Aufgaben. Die folgende Tabelle erklärt die wichtigsten:
| Typ | Aufgabe |
|---|---|
| A | verweist die Domain auf eine IPv4-Adresse |
| AAAA | verweist die Domain auf eine IPv6-Adresse |
| MX | gibt den Mailserver für E-Mails an |
| NS | nennt die zuständigen Nameserver |
| TXT | speichert Textdaten (SPF, DKIM, Verifizierung) |
| CNAME | verweist als Alias auf eine andere Domain |
| SOA | enthält Verwaltungsdaten der Zone |
DNS-Propagationszeit und was TTL ist
Ändern Sie einen Eintrag, dauert es eine Weile, bis die Änderung weltweit sichtbar ist — die sogenannte Propagation. Sie dauert in der Regel 1 bis 48 Stunden. Der wichtigste Faktor ist der TTL-Wert (Time to Live): Er legt fest, wie lange die Server einen Eintrag zwischenspeichern, bevor sie ihn neu abfragen. Ein niedriger TTL (z. B. 300 Sekunden) lässt Änderungen schneller wirksam werden, erhöht aber die Last; ein hoher TTL ist effizienter, verzögert aber Änderungen. Vor einer geplanten Umstellung senkt man den TTL daher oft vorab.
Wie funktioniert DNS? — der Auflösungsprozess
Die Namensauflösung läuft in mehreren Schritten ab:
- Ihr Browser fragt den Resolver Ihres Anbieters nach der IP zur Domain.
- Findet der Resolver keinen zwischengespeicherten Eintrag, fragt er die Root-Server.
- Diese verweisen auf die zuständigen TLD-Server (z. B. für
.deoder.com). - Die TLD-Server nennen die autoritativen Nameserver der Domain.
- Diese liefern die endgültige IP-Adresse, der Browser baut die Verbindung auf.
Dank Zwischenspeicherung (Caching) auf jeder Ebene geschieht das meist in Bruchteilen einer Sekunde.
Warum ist ein DNS-Lookup nötig?
- Konfiguration prüfen: sehen, ob A-, MX- und NS-Einträge korrekt gesetzt sind.
- E-Mail-Probleme lösen: MX- und TXT-Einträge (SPF/DKIM) kontrollieren, wenn E-Mails nicht zugestellt werden.
- Umzug überwachen: nach einem Hosting- oder Anbieterwechsel prüfen, ob die neuen Einträge greifen.
- Sicherheit checken: verdächtige oder fehlende Einträge erkennen.
DNS-Sicherheit: DNSSEC, SPF, DKIM und DMARC
Mehrere Mechanismen erhöhen die Sicherheit rund um das System:
- DNSSEC: signiert DNS-Antworten kryptografisch und schützt vor Manipulation (Cache Poisoning).
- SPF: ein TXT-Eintrag, der festlegt, welche Server im Namen der Domain E-Mails senden dürfen.
- DKIM: versieht ausgehende E-Mails mit einer digitalen Signatur zur Echtheitsprüfung.
- DMARC: ein TXT-Eintrag, der bestimmt, wie mit E-Mails verfahren wird, die SPF/DKIM nicht bestehen.
Mit dem TXT-Lookup in diesem Werkzeug prüfen Sie SPF-, DKIM- und DMARC-Einträge schnell.
Öffentliche DNS-Server und DNS-Performance
Statt des Resolvers Ihres Anbieters können Sie öffentliche Server nutzen, die oft schneller und sicherer sind: Google (8.8.8.8), Cloudflare (1.1.1.1) und Quad9 (9.9.9.9) gehören zu den bekanntesten. Ein schneller Resolver verkürzt die Zeit bis zum Verbindungsaufbau spürbar. Cloudflare und Quad9 legen zudem Wert auf Datenschutz und filtern teils schädliche Domains — ein Vorteil gerade unter den strengen Datenschutzanforderungen in Deutschland.
Häufige DNS-Probleme und ihre Ursachen
Wenn eine Website oder E-Mail nicht erreichbar ist, liegt die Ursache oft in den Einträgen:
- Website lädt nicht nach einem Umzug: meist sind die A- oder NS-Einträge noch nicht aktualisiert oder die Propagation läuft noch. Prüfen Sie den aktuellen Stand mit diesem Werkzeug.
- E-Mails kommen nicht an: fehlende oder falsche MX-Einträge sind die häufigste Ursache. Auch ein fehlerhafter SPF- oder DKIM-Eintrag im TXT-Bereich kann Mails ins Spam-Postfach schicken.
- Subdomain funktioniert nicht: oft fehlt der passende A- oder CNAME-Eintrag für die Subdomain.
- Alter Inhalt erscheint: ein hoher TTL hält veraltete Einträge im Cache; warten Sie die Propagationszeit ab oder leeren Sie den lokalen Cache.
Ein schneller Lookup zeigt sofort, welcher Eintrag fehlt oder falsch ist — die halbe Miete bei der Fehlersuche.
DNS-Abfrage-Befehle: nslookup und dig nutzen
Neben diesem Werkzeug können Sie das Ganze auch auf der Kommandozeile abfragen: nslookup google.com funktioniert unter Windows, macOS und Linux und zeigt die A-Einträge. dig google.com MX ist unter macOS/Linux mächtiger und zeigt detaillierte Antworten samt TTL. Für den schnellen Überblick im Browser ist dieses Werkzeug jedoch bequemer — es listet alle Eintragstypen übersichtlich auf einmal auf.
So nutzen Sie dieses DNS-Lookup-Werkzeug
Geben Sie den Domainnamen (z. B. google.com) in das Feld ein und klicken Sie auf „Nachschlagen". Das Werkzeug listet automatisch alle DNS-Einträge auf. Um einen bestimmten Typ zu sehen, wählen Sie oben den passenden Tab (A, MX, NS usw.). Mit „Kopieren" sichern Sie das Ergebnis. Antworten zu DNS, MX-/NS-Einträgen, TTL und Propagation finden Sie im FAQ-Bereich unten.
Häufig gestellte Fragen zum DNS-Lookup
DNS (Domain Name System) wird als das "Telefonbuch" des Internets beschrieben. Es wandelt menschenlesbare Domainnamen (z. B. google.com) in IP-Adressen um, die Computer verstehen (z. B. 142.250.185.78). Wenn Sie eine Website aufrufen, sendet Ihr Browser eine Abfrage an einen DNS-Server, um die zum Domainnamen gehörende IP-Adresse zu erhalten.
DNS ist die Abkürzung für "Domain Name System". Es ist ein verteiltes Datenbanksystem, das Domainnamen in IP-Adressen übersetzt. Ohne DNS müssten Sie Websites über eine IP-Adresse statt über einen Domainnamen aufrufen.
DNS-Änderungen verbreiten sich in der Regel innerhalb von 1-48 Stunden weltweit. Der wichtigste Faktor für diese Zeit ist der TTL-Wert (Time to Live) des geänderten Eintrags. Ein niedriger TTL-Wert lässt DNS-Server den Eintrag häufiger prüfen, sodass sich Änderungen schneller verbreiten.
Ein MX-Eintrag (Mail Exchanger) gibt an, welcher Server die an eine Domain gesendeten E-Mails empfängt. Sind mehrere MX-Einträge definiert, wird zuerst der Server mit der niedrigeren Prioritätsnummer versucht. So wird der Hauptserver genutzt, wenn er funktioniert, sonst ein Backup-Server.
Für einen DNS-Lookup geben Sie den Domainnamen (z. B. google.com) in dieses Werkzeug ein und drücken die Schaltfläche "Nachschlagen". Alle DNS-Einträge werden automatisch aufgelistet. Um einen bestimmten Eintragstyp zu sehen, nutzen Sie die Tabs (A, MX, NS usw.). Auf der Kommandozeile geht das auch mit "nslookup google.com" oder "dig google.com".
Ein NS-Eintrag (Name Server) gibt an, welche DNS-Server eine Domain verwalten. Wenn Sie Ihren Hosting- oder Domainanbieter wechseln, müssen Sie die NS-Einträge aktualisieren. Ohne korrekt gesetzte NS-Einträge funktionieren die anderen DNS-Einträge (A, MX usw.) nicht.
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