Barcode-Generator
Erstellen Sie EAN-13-, EAN-8-, Code-128-, Code-39- und QR-Code-Barcodes und laden Sie sie als PNG oder SVG herunter.
Geben Sie 12 Ziffern ein, und die 13. Ziffer (Prüfziffer) wird automatisch berechnet.
Farben
Dieser kostenlose Barcode-Generator erstellt EAN-13-, EAN-8-, Code-128-, Code-39- und QR-Codes direkt in Ihrem Browser. Passen Sie Farbe und Größe an und laden Sie das Ergebnis als PNG oder SVG herunter. Nutzen Sie ihn als EAN-13-Generator oder Code-128-Generator, um in Sekunden einen sauberen, scanbaren Strichcode zu erstellen — ohne Anmeldung und ohne dass Daten hochgeladen werden.
Was ist ein Barcode?
Ein Barcode (auch Strichcode) ist ein optisches System zur Datencodierung aus parallelen Linien und Lücken unterschiedlicher Breite. Ein Scanner liest diese Muster und wandelt sie in Daten um — etwa einen Produktcode, eine Seriennummer oder eine Preisreferenz. Barcodes beschleunigen Kassiervorgänge, Lagerverwaltung und Versand erheblich, weil sie das fehleranfällige manuelle Eintippen ersetzen. Heute begegnet man ihnen auf nahezu jedem Produkt im Handel.
Wie erstellt man einen Barcode?
Um mit diesem Werkzeug einen Barcode zu erstellen, gehen Sie so vor:
- Typ wählen: EAN-13, EAN-8, Code 128, Code 39 oder QR-Code.
- Daten eingeben: bei EAN-13 reichen 12 Ziffern, die 13. Prüfziffer wird automatisch berechnet.
- Aussehen anpassen: Strichbreite, Höhe sowie Linien- und Hintergrundfarbe einstellen.
- Erstellen und herunterladen: Vorschau prüfen und als PNG oder SVG speichern.
Barcode-Typen und ihre Einsatzgebiete
| Typ | Zeichen | Haupteinsatz |
|---|---|---|
| EAN-13 | 13 Ziffern | Einzelhandel, Produktetiketten |
| EAN-8 | 8 Ziffern | kleine Verpackungen |
| Code 128 | alle ASCII-Zeichen | Logistik, Versand, Lager |
| Code 39 | A-Z, 0-9, Symbole | Industrie, Automobil |
| QR-Code | URL, Text, viel Daten | mobile und digitale Inhalte |
EAN-13 und EAN-8: Barcodes für den Handel
Der EAN-13 (European Article Number) ist der weltweit verbreitetste Handels-Barcode und auf fast jedem Produkt im deutschen Einzelhandel zu finden. Er besteht aus 13 Ziffern: einem Länderpräfix, einer Betriebsnummer, einer Artikelnummer und einer Prüfziffer. Produkte aus Deutschland beginnen typischerweise mit den Präfixen 400 bis 440. Der EAN-8 ist die kurze Variante mit nur 8 Ziffern für kleine Verpackungen, auf denen der volle EAN-13 keinen Platz findet. In diesem Werkzeug geben Sie nur die Datenziffern ein und die Prüfziffer wird automatisch ergänzt.
Code 128: der flexible Industrie-Barcode
Code 128 ist der flexibelste der gängigen Standards: Er kann den gesamten ASCII-Zeichensatz codieren, also Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Symbole. Dadurch eignet er sich ideal für Versand, Lager und Logistik, wo neben Zahlen auch Buchstaben und Sonderzeichen vorkommen. Bei gleicher Datenmenge erzeugt Code 128 zudem einen kompakteren Strichcode als Code 39, was bei begrenztem Etikettenplatz hilfreich ist.
Code 39: der Industriestandard-Barcode
Code 39 war einer der ersten alphanumerischen Barcodes und ist in Industrie, Automobilbranche und Verteidigung noch weit verbreitet. Er unterstützt Großbuchstaben (A-Z), Ziffern (0-9) und einige Sonderzeichen, jedoch keine Kleinbuchstaben. Für Daten mit Kleinbuchstaben ist Code 128 die bessere Wahl. Code 39 ist robust und einfach zu drucken, benötigt aber mehr Platz als modernere Standards.
PNG vs. SVG: Was sollten Sie wählen?
Beide Formate stehen zum Download bereit:
- PNG: ein Pixelformat, ideal für Web, E-Mail und digitale Nutzung. Schnell und überall einsetzbar.
- SVG: ein Vektorformat, das sich verlustfrei auf jede Größe skalieren lässt. Ideal für Druck, großformatige Etiketten und Designprogramme wie Illustrator oder Inkscape.
Faustregel: für den Bildschirm PNG, für den professionellen Druck SVG.
Anwendungsfälle für die Barcode-Erstellung
- Einzelhandel und Inventar: Produktetiketten erstellen und mit der Lagersoftware verknüpfen.
- Versand und Logistik: Sendungen mit Code 128 kennzeichnen und nachverfolgen.
- Veranstaltungen: Eintrittskarten mit eindeutigem Barcode zur Zugangskontrolle.
- Bibliotheken und Archive: Bücher und Akten mit Code 39 oder Code 128 verwalten.
- Marketing: QR-Codes auf Flyern und Verpackungen, die auf eine Website führen.
Wie wählt man eine Barcode-Farbe?
Damit ein Barcode zuverlässig scanbar bleibt, ist der Kontrast entscheidend. Klassisch sind dunkle Striche auf hellem Hintergrund — Schwarz auf Weiß funktioniert immer. Vermeiden Sie helle Striche auf dunklem Grund sowie Rottöne für die Linien, da viele Scanner rotes Licht verwenden und Rot dann unsichtbar wird. Wenn Sie Farben anpassen, halten Sie den Kontrast hoch und testen Sie den fertigen Code mit einem Scanner oder der Handykamera, bevor Sie ihn drucken.
Barcode-Größe und Scanbarkeit
Strichbreite und Höhe beeinflussen, wie gut ein Barcode gelesen wird. Eine zu schmale Strichbreite kann von einfachen Scannern nicht aufgelöst werden; eine zu geringe Höhe erschwert das Anvisieren. Für die meisten Etiketten sind eine mittlere Strichbreite und eine Höhe von rund 100 px ein guter Ausgangspunkt. Lassen Sie außerdem genügend hellen Rand (die „Ruhezone") links und rechts des Codes — ohne diese Lücke schlägt das Scannen oft fehl.
Barcode-Generator: Sicherheit und Datenschutz
Die gesamte Erstellung erfolgt in Ihrem Browser. Die eingegebenen Daten und das erzeugte Bild werden nicht an einen Server gesendet oder gespeichert. Das ist besonders praktisch, wenn Sie interne Artikelnummern oder vertrauliche Daten verarbeiten — gerade in Deutschland mit hohen Datenschutzanforderungen (DSGVO) ist die lokale Verarbeitung ein klarer Vorteil.
Über GS1-Barcodes und Marktplätze
Für offiziell registrierte Produkte im Handel und auf Marktplätzen wie Amazon werden EAN-/GTIN-Nummern benötigt, die bei GS1 Germany kostenpflichtig erworben werden. Dieses Werkzeug erstellt das druckbare Barcode-Bild zu einer beliebigen Nummer, vergibt aber keine offiziellen GS1-Nummern. Nutzen Sie es zum Drucken eigener, interner oder bereits zugeteilter EAN-Codes. Antworten zu Prüfziffer, Barcode-Typen und PNG vs. SVG finden Sie im FAQ-Bereich unten.
Häufig gestellte Fragen zum Barcode-Generator
Ein Barcode (Strichcode) ist ein optisches System zur Datencodierung aus parallelen Linien und Lücken. Er macht Informationen wie einen Produktcode, Preis oder eine Seriennummer mit Scannern maschinenlesbar. EAN-13 ist im Einzelhandel verbreitet, Code 128 in der Logistik und QR-Codes für mobile und digitale Inhalte.
Die Prüfziffer ist die 13. Ziffer, die zur Überprüfung der Korrektheit des Barcodes hinzugefügt wird. Sie ergibt sich aus einer gewichteten Summe der ersten 12 Ziffern nach gerader/ungerader Position: ungerade Positionen werden direkt addiert, gerade mit 3 multipliziert; das Ergebnis wird durch 10 geteilt und der Rest von 10 abgezogen. In diesem Werkzeug geben Sie nur 12 Ziffern ein und die Prüfziffer wird automatisch berechnet.
Nutzen Sie EAN-13 oder EAN-8 für Produktetiketten im Einzelhandel; Code 128 für Versand, Lager und Logistik; Code 39 für Automobil- und Industrieanwendungen; QR-Codes für URLs, Text und mobile Inhalte. Code 128 ist der flexibelste Standard — er unterstützt Groß-/Kleinschreibung und alle ASCII-Zeichen.
Ein Barcode-System besteht aus drei Komponenten: einem Barcode-Generator (wie diesem Werkzeug), einem Druck-Setup (Etikettendrucker) und einem Barcode-Lesegerät (Handterminal oder Handykamera). Der Barcode wird als PNG/SVG heruntergeladen, an den Etikettendrucker gesendet und mit Ihrer ERP-/Lagersoftware verknüpft.
Der Standard Code 39 unterstützt nur Großbuchstaben (A-Z), Ziffern (0-9) und einige Sonderzeichen (-, ., $, /, +, %, Leerzeichen). Für Daten mit Kleinbuchstaben empfehlen wir Code 128.
PNG genügt für Web, E-Mail und digitale Nutzung. Für den Druck, großformatige Etiketten und Vektor-Designprogramme wie Illustrator oder Inkscape ist SVG vorzuziehen, da es sich verlustfrei auf jede Größe skalieren lässt.
Nicht die gesuchte Antwort gefunden?
Entdecken Sie all unsere Tools und erhalten Sie die schnellste Antwort auf Ihre Frage.