ROAS-Rechner
Berechnen Sie den Return on Ad Spend (ROAS) aus Werbeumsatz und Werbekosten. Optionale Produktkosten für den Nettogewinn. Im Ziel-ROAS-Modus wird der nötige Umsatz für ein Budget angezeigt.
Gesamtumsatz oder Conversion-Wert, der durch die Anzeigen erzielt wurde.
Gesamtes Werbebudget, ausgegeben für Google Ads, Meta Ads usw.
Ihr Ziel-ROAS. z. B. 4x = 4 € Umsatz für jeden 1 € Werbekosten.
Dieser kostenlose ROAS-Rechner ermittelt Ihre Werberendite in Sekunden. Geben Sie Ihren Werbeumsatz und Ihre Werbekosten ein, um die Werberendite zu sehen, und ergänzen Sie Ihre Produktkosten, um daraus eine Nettogewinn- und Werbekosten-Berechnung zu machen. Als Google Ads ROAS-Rechner und Marketing-ROI-Werkzeug schätzt er außerdem den Umsatz, den Sie für ein Renditeziel benötigen — praktisch für die Planung von Google Ads, Meta Ads und jeder bezahlten Kampagne.
Was ist ROAS (Return on Ad Spend)?
Der ROAS (Return on Ad Spend) ist die zentrale Leistungskennzahl im digitalen Marketing, die misst, wie viel Umsatz pro investiertem Werbe-Euro erzielt wird. Diese Kennzahl wird über Google Ads, Meta Ads (Facebook/Instagram), TikTok Ads und andere Anzeigenplattformen hinweg genutzt, um die Effizienz einer Kampagne zu bewerten.
Kurz gesagt: Diese Kennzahl verrät Ihnen, wie viele Euro Umsatz Sie für jeden Euro Werbekosten erhalten. Liegt der Return on Ad Spend unter 1x, erzielen Sie weniger Umsatz als Sie ausgeben — die Kampagne läuft mit Verlust.
ROAS-Formel und Beispiel
ROAS = Werbeumsatz (Conversion-Wert) / Werbekosten
Beispiel: Sie geben 15.000 € für eine Google-Ads-Kampagne aus und sie erzielt 75.000 € Umsatz.
- ROAS = 75.000 € / 15.000 € = 5x
- Jeder Euro Werbekosten hat 5 € Umsatz generiert.
In Google Ads erscheint dies als Spalte „Conv.-Wert/Kosten"; in Meta Ads als Kennzahl „Käufe-ROAS".
ROAS-Richtwerte nach Bewertung
| ROAS | Bewertung | Interpretation |
|---|---|---|
| 4x und höher | Hervorragend | 4+ € Umsatz pro 1 € Ausgaben; gut optimierte Kampagne |
| 3x – 3,99x | Gut | Über dem Branchendurchschnitt; nachhaltig |
| 2x – 2,99x | Durchschnittlich | Kann profitabel sein, braucht aber Optimierung |
| 1x – 1,99x | Niedrig | Wahrscheinlich unrentabel, sobald Produktkosten einbezogen werden |
| Unter 1x | Verlust | Werbekosten übersteigen den Umsatz; Kampagne prüfen oder pausieren |
E-Commerce mit niedriger Marge (10–15 % Marge) benötigt unter Umständen eine Rendite von 6–8x, um profitabel zu sein, während margenstarke digitale Produkte bereits bei 2–3x profitabel sein können. Interpretieren Sie diesen Wert immer zusammen mit Ihrer Gewinnmarge.
Break-Even-ROAS
Break-Even-ROAS = 1 / Gewinnmarge
- 25 % Marge → Break-Even-ROAS = 4x
- 20 % Marge → Break-Even-ROAS = 5x
- 33 % Marge → Break-Even-ROAS = 3x
Sie müssen diesen Break-Even-Punkt überschreiten, um einen Gewinn zu erzielen. Je niedriger Ihre Gewinnmarge, desto höher die Rendite, die Sie allein zur Kostendeckung benötigen — deshalb können zwei Kampagnen mit demselben Wert eine profitabel und eine verlustbringend sein, je nach zugrunde liegender Marge. Nutzen Sie den Schalter „Produkt-/Dienstleistungskosten einbeziehen", um den Nettogewinn direkt zu sehen, und setzen Sie Ihr Ziel über diese Schwelle, damit jeder Euro Werbekosten tatsächlich zum Gewinn beiträgt.
ROAS vs. ROI
- Er nutzt nur die Werbekosten als Kostenbasis — „wie viele Euro Umsatz hat diese Anzeige pro ausgegebenem Euro erzielt?" Ideal für die Optimierung auf Kampagnenebene.
- ROI bezieht alle Kosten ein (Produkt, Versand, Personal, Infrastruktur, Werbung) — „wie viel Gewinn hat meine gesamte Investition erzielt?" Ideal für die Gesamtrentabilität des Unternehmens.
Ein hoher Wert garantiert keine Profitabilität. Sind die Produktkosten hoch, kann eine Kampagne mit einer 3x-Rendite unter dem Strich dennoch Verlust machen. Kombinieren Sie diesen Rechner mit dem ROI-Rechner für ein vollständiges Bild.
Wie verbessert man den ROAS?
- Conversion-Rate steigern: Mehr Verkäufe bei gleichen Werbekosten heben die Werberendite direkt — optimieren Sie Produktseiten, Bilder, Texte und den Checkout.
- Durchschnittlichen Bestellwert erhöhen: Upselling oder Cross-Selling bedeutet mehr Umsatz pro Klick ohne zusätzliche Werbekosten.
- Schwache Keywords streichen: Setzen Sie teure, schlecht konvertierende Keywords auf eine Negativliste und verlagern Sie das Budget zu den besten Performern.
- Zielgruppe eingrenzen: Spezifische Interessen, Altersgruppen und Remarketing-Listen konvertieren besser bei niedrigeren Klickkosten.
- Anzeigen per A/B-Test optimieren: Eine höhere Klickrate bedeutet meist niedrigere Klickkosten und eine höhere Rendite.
ROAS in Google Ads und Meta Ads
Jede große Anzeigenplattform meldet diese Kennzahl, und ein eigener Google Ads ROAS-Rechner neben dem Dashboard der Plattform hält Ihre Zahlen ehrlich. Die Definition ist überall gleich — Conversion-Wert geteilt durch Werbekosten — doch die Bezeichnungen unterscheiden sich:
- Google Ads: angezeigt als „Conv.-Wert/Kosten". Ein Wert von 4 bedeutet eine 4x-Rendite (eine Zahl im Stil von 400 %).
- Meta Ads (Facebook/Instagram): gemeldet als „Käufe-ROAS", basierend auf dem Conversion-Wert des Pixels.
- Plattform- vs. echter ROAS: Der plattforminterne Wert zählt oft View-Through- und zugeordnete Conversions, daher kann er höher wirken als Ihr echter, kosteninklusiver Wert. Rechnen Sie hier mit Ihrem realen Umsatz und Ihren Produktkosten nach, um das Nettoergebnis zu sehen.
Wegen der Attributionsunterschiede sollten Sie den Plattform-Wert als Richtungssignal behandeln und für die Gewinnentscheidung diesen Rechner — mit Ihren tatsächlichen Produktkosten — verwenden.
Was ist ein guter ROAS?
Es gibt keinen universell „guten" Return on Ad Spend; er hängt vollständig von Ihrer Gewinnmarge und Ihrem Geschäftsmodell ab. Eine verbreitete Faustregel besagt, dass ein Wert von 4x (also 4 € Umsatz pro 1 € Ausgaben) für viele E-Commerce-Unternehmen gesund ist, aber ein margenstarkes Softwareprodukt kann bereits bei einer 2x-Rendite profitabel sein, während ein margenschwacher Händler 6x oder mehr benötigt. Die folgende Tabelle gibt grobe Orientierungspunkte:
| ROAS | Interpretation | Typische Passung |
|---|---|---|
| Unter 1x | Verlust mit Werbung | Dringend zu beheben |
| 1x – 2x | Grenzwertig, margenabhängig | Nur margenstarke Produkte |
| 3x – 4x | Gesund für die meisten Shops | Typisches E-Commerce-Ziel |
| 5x und höher | Stark, skalierbar | Effiziente, profitable Kampagnen |
Der zuverlässigste Weg, Ihr eigenes Ziel festzulegen, ist, vom Break-Even-Punkt (1 / Gewinnmarge) auszugehen und darüber zu zielen. Geben Sie Ihre Werte oben ein, um zu sehen, wo Sie stehen. Weitere Beispiele finden Sie in den häufig gestellten Fragen unten.
Häufig gestellte Fragen zum ROAS-Rechner
ROAS (Return on Ad Spend) ist der Umsatz, der für jeden in Werbung investierten Euro erzielt wird. Formel: ROAS = Werbeumsatz / Werbekosten. Beispiel: 10.000 € ausgeben und 40.000 € verdienen ergibt einen ROAS von 4x.
ROAS = Werbeumsatz / Werbekosten. In Google Ads ist dies die Spalte „Conv.-Wert/Kosten"; in Meta Ads der „Käufe-ROAS". Geben Sie beide Werte in diesen Rechner ein für ein sofortiges Ergebnis.
4x+ ist hervorragend; 3-4x ist gut; 2-3x ist durchschnittlich; 1-2x ist niedrig; unter 1x bedeutet Verlust. Der richtige ROAS hängt von Ihrer Gewinnmarge ab — eine niedrigere Marge erfordert einen höheren ROAS.
Break-Even-ROAS = 1 / Gewinnmarge. Bei 25 % Marge: 4x. Bei 20 % Marge: 5x. Bei 33 % Marge: 3x. Sie müssen diesen Wert überschreiten, um Gewinn zu erzielen.
ROAS nutzt nur die Werbekosten als Kosten; der ROI bezieht alle Geschäftskosten ein. Ein hoher ROAS garantiert keine Profitabilität, wenn die Produktkosten hoch sind. Nutzen Sie ROAS für Kampagnen, ROI für die Gesamtgesundheit des Unternehmens.
CPA (Cost Per Acquisition) zeigt die Ausgaben pro Conversion. ROAS zeigt den Umsatz pro Euro Werbekosten. Für hochwertigen E-Commerce nutzen Sie ROAS; für Conversions mit festem Wert (Leads, Anmeldungen) nutzen Sie CPA.
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